Was ist Paintball?

Was ist Paintball?

Allgemeine Informationen rundum das Thema Paintball

Geschichte und Herkunft

Die Sportart “Paintball” ist in Deutschland auch unter dem Namen “Gotcha” bekannt, abgeleitet aus dem amerikanischen Ausdruck für “I got you!”, was soviel heisst wie “Hab’ ich dich!”. Entstanden ist dieser Sport 1981 in den USA. Zwar gab es schon zu Anfang inoffizielle Turniere doch der wirkliche Hype begann mit der Gründung der NPPL, der National Professional Paintball League, welche im Jahre 1992 ins Leben gerufen wurde. Vorallem die Fernsehausstrahlung durch ESPN, einem amerikanischen Sportsender, brachte den Sport einem breiten Publikum näher. Schließlich gab es dann 1996 die erste Weltmeisterschaft. Seither ist Paintball allseits bekannt und etabliert.

Grober Ablauf eines Gefechts

Wie bei vielen anderen Sportarten handelt es sich bei Paintball um einen Mannschaftssport. Die Spieler werden meist in Teams aufgeteilt und treten dann auf dem Spielfeld gegeneinander an. Jeder ist mit einer Waffe, dem sogenannten Markierer, und Farbkugeln, sogenannten Paintballs (kurz: Paints), ausgestattet. Die Markierer werden mit CO2 betrieben und die aus einer Gelatinehülle bestehenden Paints sind mit einer Mischung aus Lebensmittelfarbe, Kartoffelstärke und Pflanzenöl gefüllt. Mit diesen muss man dann versuchen seine Gegner an beliebigen Körperstellen zu treffen, woraufhin der Getroffene dann das Feld verlassen muss. Gewonnen hat die Mannschaft, die am Ende noch vertreten ist.

Arten von Spielfeldern und Locations

Da es sich um einen Sport mit Waffen handelt muss die Wahl des Austragungsort aus Sicherheitsgründen wohl überlegt sein. Zunächst kann man grob in Outdoor- und Indoorbereiche unterteilen, wobei sich ersteres natürlich hauptsächlich bei gutem Wetter anbietet und die Indoor-Locations, wie Paintball-Hallen, vor allem in der kalten Jahreszeit Zulauf haben.

Zu den bekanntesten Arten an In- und Outdoorlocations für Paintball gehören die sogenannten SupAir Spielfelder. Hierbei handelt es sich um ein flaches Feld mit künstlichen luftgefüllten Hindernissen in allen erdenklichen Größen und Formen, wie Quader, Kegel, Tonnen oder Tetraedern. Das Material ist vergleichbar mit dem von Kinderhüpfburgen, da sie zum einer sehr hohen Belastung standhalten müssen und zugleich kein Verletzungsrisiko darstellen dürfen. Erfunden wurden die Hindernisse bzw. Deckungen von “Adrenaline Games”, dem führenden Hersteller dieses Segments. Im Fachjargon spricht man von Bunkern.

Neben SupAir-Spielfeldern gibt es natürlich auch realitätsnahere Paintball-Areale wie Häuserkampf-Simulationen in stillgelegten Industrieruinen oder speziell dafür abgesperrte Waldflächen.

Grundausstattung eines Paintball-Kriegers

Oberste Priorität beim Waffensport ist die Sicherheit. Diese wird durch spezielle Schutzkleidung gewährleistet. Sie besteht aus einem Helm mit Visier, einer gepolsterten Schutzweste bzw. einem Brustpanzer und Handschuhen. Was natürlich auch nicht fehlen darf sind die bereits erwähnten Markierer und Paints. Die Paints werden über spezielle Magazine, sogenannte Hopper, dem Markierer automatisch zugeführt und sind somit ebenfalls wesentlicher Bestandteil einer Grundausstattung.